Hohe Landesförderung für zentrale Sport- und Veranstaltungshalle in Monsheim zugesagt

Veröffentlicht am 24.01.2019 in Pressemitteilung

Innenminister Lewentz bewilligt 4,3 Mio. Euro aus dem Investitionsstock

MAINZ / VG MONSHEIM – Die Verbandsgemeinde Monsheim erhält für die Errichtung der zentralen Sport- und Veranstaltungshalle eine Landesförderung aus dem Investitionsstock 2018 in Höhe von 4,3 Millionen Euro. Den entsprechenden Bewilligungsbescheid überreichte Innenminister Roger Lewentz in Mainz an VG-Bürgermeister Ralph Bothe. Lewentz betonte, dass es nun Aufgabe der Verbandsgemeinde sei, die weiteren Schritte zur Realisierung des wichtigen Vorhabens zeitnah umzusetzen und verwies darauf, dass die Landesförderung sehr kurzfristig in drei Raten ausgezahlt werde. So könnten bereits im Jahr 2019 bis zu 2.050.000 Euro abgerufen werden. Weitere 1.750.000 Euro stünden in 2020 und die restlichen 500.000 Euro in 2021 zur Verfügung. „Dadurch wird für die Verbandsgemeinde voraussichtlich keine Zwischenfinanzierung über Kredite erforderlich sein“, unterstrich der Minister.

Ralph Bothe, der gemeinsam mit Ortsbürgermeister Michael Röhrenbeck, dem 1. VG-Beigeordneten Walter Hahn und der Landtagsabgeordneten Kathrin Anklam-Trapp nach Mainz gekommen war, dankte Minister Lewentz für den sehr zügigen Ablauf des Bewilligungsverfahrens und die sehr hohe Landeszuwendung von rund 50% der förderfähigen Gesamtkosten.

Der Bewilligung des im Herbst 2017 eingereichten Förderantrags war eine mehrmonatige baufachliche Prüfung durch die SGD Süd und eine Bedarfsprüfung durch die ADD in Trier vorausgegangen. In ihrer ausführlichen Stellungnahme bescheinigen die genannten Behörden der VG Monsheim eine bedarfsgerechte Planung im Rahmen der einschlägigen Kostenrichtwerte. Aus städtebaulicher Sicht wird positiv hervorgehoben, dass die neue Halle an zentraler Stelle der Ortslage entstehen soll und nicht – wie heute aus Platzmangel oft üblich – auf der „grünen Wiese“ am Ortsrand. So ist die Sport- und Veranstaltungshalle auch für Kinder und Jugendliche sowie Senioren besser erreichbar. Insgesamt sollen nach Fertigstellung rund 150 Parkplätze in unmittelbarer Nähe zur Verfügung stehen und auch die fußläufige Anbindung zum Bahnhof ist über die Johann-Scherner-Straße gewährleistet. Es wird noch einmal betont, dass eine Sanierung der bestehenden Halle unwirtschaftlich gewesen wäre und der bisher vorhandene Platz nicht ausreicht, um die aktuellen und zukünftigen Anforderungen und Bedarfe zu decken.

Bothe, der auch der Abgeordneten Kathrin Anklam-Trapp und Landrat Ernst-Walter Görisch für die große Unterstützung des Vorhabens ausdrücklich dankte, unterstrich, dass der Neubau der Sport- und Veranstaltungshalle mit separater Bühne, Tribünenbereich und Kegelsportanlage ein Meilenstein in der Entwicklung von Orts- und Verbandsgemeinde sei, und somit beste Voraussetzungen geschaffen würden, die Vereinsstrukturen und das kulturelle Leben für Jahrzehnte zu prägen und im Bestand zu sichern.

Ortsbürgermeister Michael Röhrenbeck bestätigte erneut, dass sich die Ortsgemeinde Monsheim mit rund 1 Mio. Euro an den Baukosten beteiligen werde. Dies sei ein angemessener Beitrag, da Monsheim – im Gegensatz zu den anderen Gemeinden – zukünftig keinen Unterhaltungsaufwand für ein eigenes Bürgerhaus oder eine eigene Sporthalle zu tragen habe. Außerdem werde durch die neue Halle insbesondere für die Sportkegler des 1. SKC Monsheim endlich die langersehnte eigene Wettkampf- und Trainingsstätte geschaffen.

Bereits in dieser Woche wollen sich Verwaltung und alle beteiligten Planer zusammensetzen, um die weiteren Schritte abzustimmen. Zunächst sollen nun zeitnah die Baugenehmigung beantragt und die Ausführungsplanung mit Leistungsverzeichnissen erstellt werden. Parallel wird in Abstimmung mit den Vereinen die Geräteausstattung für den Sportbetrieb festgelegt. Schließlich erfolgen die ersten Ausschreibungen.

Da die geplante Halle den Festsetzungen des Bebauungsplanes „In der Kellerhohl“ entspricht, hat die Kreisverwaltung als Genehmigungsbehörde bereits eine Teilbaugenehmigung in Aussicht gestellt. Somit könnte eventuell schon im kommenden Mai der offizielle Baubeginn erfolgen. Angesichts der aktuellen konjunkturellen Lage im Baubereich kann die voraussichtliche Dauer der Maßnahme derzeit allerdings nur schwer eingeschätzt werden. „Wir gehen ganz grob von einer Bauzeit von etwa zwei Jahren aus und freuen uns, wenn es doch schneller gehen sollte“, so Bürgermeister Bothe.

Bild: Im Abgeordnetenhaus des Mainzer Landtags überreichte Innenminister Roger Lewentz (2.v.l.) den Bewilligungsbescheid für die Landesförderung an VG-Bürgermeister Ralph Bothe (3.v.l.) sowie VG-Beigeordneten Walter Hahn, Landtagsabgeordnete Kathrin Anklam-Trapp und Monsheims Ortsbürgermeister Michael Röhrenbeck (v.l.)

 
 

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